125. Stiftungsfest - Exbummel

10.06.2019

Zum Exbummel des 125. Stiftungsfestes hat sich das OK Exbummel etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Sondertour mit der Straßenbahn, gefolgt von einer abwechslungsreichen Wanderung von Eberstadt zum Verbindungshaus der ATV Darmstadt zurück.

Gestartet wurde an der Haltestelle Hochschulstadion. Hier stiegen wir Punkt 10:05 Uhr in eine extra für diesen Zweck gecharterte Straßenbahn ein. Aufgrund der erfreulich großen Teilnehmerzahl konnten wir leider nicht mit dem "Datterich-Express" oder dem "Feurigen Elias" fahren, sondern es war "nur" eine normale Straßenbahn. Dennoch war die Fahrt keineswegs „normal“. Wann hat man denn schon als ATV eine Straßenbahn komplett für sich alleine?

In der Bahn wurden wir von der Roßdörfer Backstation ausreichend mit Backwaren und Getränken versorgt. In einige Gespräche verwickelt verging die Zeit im Flug. Zuerst ging es über den Luisenplatz nach Darmstadt Kranichstein. Hier konnten die Kranichsteiner Plattenbauten bewundert werden. Nach einem kleinen Zwischenstopp am dortigen Depot setzten wir uns wieder in Bewegung, diesmal nach Süden, über Eberstadt, Seeheim, Jugenheim und Alsbach bis zur Haltestelle Alsbach Hinkelstein. Irgendwann unterwegs hielten wir auch kurz inne, um den "Feurigen Elias" vorbeidampfen zu sehen.

An der Haltestelle Hinkelstein gab es einen weiteren längeren Stopp, an dem wir ein Foto mit "unserer" Straßenbahn machen konnten. AH Steel und AH Kaa nutzten die Toilettenpause, um den Straßenbahnfahrer mit Fragen zur Steuerung der Straßenbahn und der Umstellung der Weichen zu löchern. Insbesondere Kaa als alter Bahn-Hase empfand das "Selbststellen" doch etwas befremdlich.

Auf der Rückfahrt von Alsbach sind wir in Eberstadt ausgestiegen. Wir wanderten den Hettersbachweg entlang vorbei an Büschen, Kuhweiden und Streuobstwiesen - das größte zusammenhängende Streuobstwiesenareal an der hessischen Bergstraße. Von dort ging es über einige Waldwege zur Sternwarte und dann zur Ludwigshöhe. Dort gab es sogar die Möglichkeit, den Ludwigsturm einmal selbst zu besteigen. Da oben ein Fernrohr fest angebracht ist, konnte man mit etwas Ortskenntnis zahlreiche interessante Punkte, wie die Neunkirchener Höhe, der Große Feldberg, Biblis oder auch einfach nur die Flutlichtanlage des Darmstädter Stadions ausmachen. Ein phänomenaler Aus- und Weitblick.

Auf dem Weg nach unten gab es einiges an Waldkunst zu bewundern, unter anderem ein Baumhaus-Piratenschiff, oder rot angestrichene, freischwebende Stöcke. Ein Teil der Gruppe machte noch einen Schlenker über den Goethe-Teich, während der Rest direkt zum Verbindungshaus zurückeilte. Dort angekommen konnten die Exbummler bei gegrillter Wurst, Steaks und Beilagen das Stiftungsfest gemütlich ausklingen lassen.

- BeHard [Z!]